21. May 2009 Neila~Sabine
Was genau ist eigentlich Affiliate Marketing?
Ein Affiliate ist ein Partner, der im Namen und auf Rechnung anderer Waren anbietet, besser gesagt bewirbt, und bei Erfolg Kommissionen erhält.
Die Anmeldung zu Partnerprogrammen ist kostenlos (sonst: Vorsicht!).
Werbemittel stellt in der Regel der Händler oder Anbieter zur Verfügung.
Der eigentliche Kaufmann heißt, aus dem amerikanischen übertragen auch hier Merchant (brit. Mercheant).
Internet Affiliate Marketing ist eine fast eigenständige Geschäftsform, die viele als Einstieg ins Internetmarketing wählen.
Der Affiliate Marketer betreibt sein eigenes, selbständiges Unternehmen.
Dabei braucht er sich um alles, was mit Warenwirschaft, Verkauf, Auslieferung und Kundendienst zu tun hat, nicht zu kümmern.
Oft wird gesagt, man brauche keine eigene Website, weil manche Merchants direkt auf ihre Werbe- und Verkaufsseite verlinken, sozusagen dem Affiliate eine eigene Website zur Verfügung stellen.
Eigenes Geschäft heißt trotzdem grundsätzlich:
Eigener Internetauftritt.
Und Personal Branding ist umso wichtiger, je bekannter die vertretenen Marken oder Merchants sind. Im amerikanischen Internetmarketing ist es oft sogar umgedreht:
Bekannte Affiliate Marketers werden von Merchants umworben, damit diese sie und ihr Produkt bekannt machen.
Ein Online Affiliate Marketer braucht:
1. Ein Projekt, eine Idee, Wissen zu irgendeinem Thema
Für jedes Hobby lassen sich passende Affiliate Programme finden. Dann gilt es, die Waren auf einer ansprechenden Website zu präsentieren, empfehlen, effektiv zu bewerben – eigenständig zu vermarketen also.
Profi-Blogger oder -Webmaster entscheiden sich für ihr spezielles Thema auch mit Hilfe von Keywordanalyse und Googletrends und in Communities und Foren anhand der Lieblingsthemen dort.
2. Eine eigene Website / Internet-Auftritt
Die einzigartige Homepage und die personenspezifische Website sind zwei Hauptthemen des Internet Marketing allgemein.
Dass die Website auch Produktspezifisch und Zielgruppenorientiert sein muss, versteht sich von selbst.
3. Eigene Domain(s) und eigenen Webspace
Es sieht nicht nur besser aus, wenn man nicht gleich an der URL erkennt, dass es sich um eine kostenlose Website oder Affiliatelinks handelt, für Verlinkungen und sämtliche ansonsten erlaubte Werbung im Web 2.0, fast alle effektiven Werbeformen also, kann man Affiliatelinks nicht verwenden.
Mit einem fremden kostenlosen Homepagebaukasten hat man keine Kontrolle über die Homepage, schon gar nicht über Uploads. Das schlimmste fürs Geschäft ist: Kostenlose Websites sind meist mit Fremdwerbung finanziert.
Gratis Hosting mit Website (aber häßlicher URL), Blog, und Webspace (Googlebase) fast ohne Nutzungsbeschränkungen und ohne verdienstlose Fremdwerbung gibt es nur bei Google. – Webspace wird nämlich nur durch Bearbeitung und Inhalte wertvoll. Dann kann besonders Google Werbeplätze darauf verkaufen. Und der Webmaster verdient mit.
Alle Anbieter im Internet verschenken ihre Resourcen oder Waren, nur um dadurch zu verdienen. – Entweder an den Beschenkten, die später vielleicht gern später etwas kaufen und so lange den Newsletter beziehen, oder mit deren Hilfe, indem sie sie zu echten Affiliates im amerikanischen Stil machen. Das hatte ich mir eigentlich vom ‘European Giveaway’ erhofft… . (Dieser Grundmechanismus des OnlineMarketing wird an anderer Stelle erklärt.)
4. (evtl. statt 3.) Einen Blog
- mehr dazu in meinem Blogging-Kurs für Anfänger auf Blogspot.
Blogs findet man häufig kostenlos, nicht immer ist es erlaubt, sie kommerziell zu nutzen, oder es befindet sich Fremdwerbung darauf. Wenn man daran allerdings mitverdienen kann, ist das etwas anderes. Z.B. bei Squidoo. Es gibt dort auch vereinzelt deutsche Lensmaster, mit deutschen Lenses und Google mag Suidoo auch wieder.
5. Geduld und Ausdauer beim Geschäftsaufbau
Je nach Zeit, die zur Verfügung steht und webmasterischem Geschick kann die Geschäftsgrundlage innerhalb von drei Monaten aufgebaut werden, dann folgt die Werbung und das eigentliche Marketing.
Für Amerika könnte man fast sagen, Internet Marketing, Online Marketing, ist zu 90% Affiliate Marketing. Mehr dazu auf der Unterseite
Amerikanisches Affiliate Marketing
Leider ist es hierzulande so, dass das Affiliate Marketing als Geschäftsform noch nicht wirklich bekannt ist. Manchmal frage ich mich:
Gibt es in Deutschland überhaupt Affiliate Marketing?
Vom Merchant aus wird Affiliate Marketing eher als kosten-und risikolose Werbeform betrieben, die ihn nur dann etwas kostet, wenn er zuvor einen Verkauf getätigt hat.
Für den Affiliate (oder Shop-Partner, welche Funktion er hierzulande eben nicht hat,) ist Affiliate Marketing überwiegend nur eine Art, seine Homepage zu monetisieren, die oft weniger einbringt als Adsense.
Entsprechend sehen Verdienste und Durchführung aus, und das Ansehen des Affiliate Marketing als “noch so eine Geld-verdien-Masche”, die nur die Reklameflut vergrößert und die Massen von Spam.
Aber das ist es gerade, was Affiliate Marketing nicht ist eine simple billige Werbeform. – Sollte man doch eine Marktnische finden, in der es beständige Angebote gibt, vor allem zuverlässige Händler, die auch entsprechend ihre Einnahmen teilen, weil sie den Sinn des Affiliate Marketing kennen.
6. Kontaktliste aufbauen
Auch Email Marketing gehört zu den Tätigkeiten, die deutsche Online Marketer, besonders Affiliates, völlig zugunsten von Reklame (Werbe-Mails statt ordentlicher Newsletters oder Ezines) vernachlässigen.
Aber die Kundengewinnung und -Bindung durch einen interessanten und informativen Newsletter ist für den Affiliate Marketer genauso wichtig für jeden anderen Internet Marketer auch.
Wenn es also gelingt, eine wirklich erfolgversprechende Geschäftsmöglichkeit zu finden, sollte so früh wie möglich, gleich wenn die Website fertig ist, an den Entwurf des Newsletters gedacht werden, und die ersten Verdienste sofort in einen Autoresponder re-investiert werden.
Zusammenfassend wiederholt: Affiliate Marketing ist eigentlich nicht, wie es in der Wikipedia steht, ein Teilgebiet des Online Marketing, sondern eine ziemlich eigenständige Erscheinungsform des Internet Marketing.
Der Affiliate Marketer treibt lediglich keinen Handel mit eigener Ware. Er vemarketet die fremde Ware oder Dienstleistung jedoch genauso, als wäre es eigene, nach dem immer gleichen Schema des Online Marketing:
Meine Website – Mein Traffic – Meine Besucher – (Meine Kontaktliste) –> Meine Provisions-Einnahmen
Besonders die Punkte mein Traffic, meine Besucher sind wichtig. Der Aufwand, um Zugriffe zu erzeugen und das Interesse der Besucher zu wecken, ist immer derselbe und führt selten zum sofortigen Umsatz. Werbung muss der Affiliate Marketer für sich machen.
‘Vornehme Zurückhaltung’ zugunsten von fremder Reklame bringt dem Webmaster / Affiliate Marketer ebensowenig wie Spam. Aber wer das weiß und wer sich selbst und die Konkurrenz daraufhin gut beobachtet und analysiert, wird auch letztlich auch als Affiliate Erfolg mit Online Marketing haben.
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18. February 2009 Neila~Sabine
Online Marketing… Genauer gesagt: Wie fange ich an? Worum geht es da eigentlich? Was ist zu tun? Was brauche ich?
Ums Geld Verdienen geht es am Rande auch. Das ist schließlich sowohl der Grund für diese (wie auch für jede andere) Arbeit als auch die logische Folge, wenn man es richtig macht. (Außerdem wäre es dumm, auf dieses zugkräftige Schlagwort zu verzichten.)
Aber, sorry, Geld Verdienen kann einem keiner beibringen. Auch nicht ein Internet-Millionär wie Ulf Diebel. Und ganz besonders kein eBook. – Wie gesagt, das ist nur ein zugkräftiges Keyword, denn alle wollen Geld verdienen, und ein vernünftiger Marketer bietet genau das an, was alle wollen: Geld und Erfolg durch Online Marketing.
Erfolg lässt sich eher lernen als Geld verdienen – um eine Ecke herum: Online Marketing kann man lernen! - Nur leider weiß ich im Moment nicht wirklich, von wem (außer Ulf Diebel und seinem Expertenteam). E-Books… Schon daran, dass ich dafür kein vernünftiges Affiliateprogramm finden kann, sehe ich, dass sie nicht von Experten angeboten werden. Allerdings ist es aufgrund der Unmenge ausgezeichneten englischen urheberrechtsfreien Materials fast ausgeschlossen, dass jemand wirklich Müll verkaufen kann, aber es können Missverständnisse und Fehler kolportiert werden; außerdem lassen sich die amerikanischen Verhältnisse nicht einfach übertragen.
Ein Geschäft kann man sich nicht kaufen. Das wäre so, als wolle man sich im realen Leben einen einen Job kaufen. Das geht auch im Internet nicht. Man muss es sich selbst aufbauen, und man muss immer wieder lernen durch tun.
Im Folgenden werde ich also neben Warnungen vor Fehlern, die mir bei meinen Beobachtungen der Internet Marketing Szene hier auffallen, Schritt für Schritt erklären, wie man anfängt.
Anfängerprobleme kenne ich, im Gegensatz zu so ziemlich allen eBookautoren (Internet Marketing Gurus, was ich nicht als negativ-ironischen Ausdruck verwende, sondern einfach als kurzes Wort für langwierige Beschreibungen, wie ‘Erfolgreiche Fachleute, die ihr Wissen in brauchbarer hilfreicher Form weitergeben, denen man tatsächlich trauen kann – wie z.B. Seth Godin’) aus dem direkten Kontakt mit Anfängern und ihren Fragen an mich.
Was die Teilnehmer der Online Marketing Schule (die es jetzt nicht mehr gibt) lernen wollten:
Wie man ohne Kosten Geld verdient
Das geht – fast – einige Investitionen sind nötig: Homepage mit Domain und Hosting
Eventuell reicht anfangs auch der kostenlose Blogspot Blog – wenn man sich etwas unter Bloggen vorstellen kann, und vor allen Dingen einen Blog nicht als reine Werbeseite mißbraucht, sondern ihn als das ansieht was er ist: Als andere Form einer eigenen Hompage.
Ich weiß schon, wer sich beliebt machen will, sollte Worte wie ‘muss’ vermeiden, ganz besonders solche wie ‘Arbeit’, und anscheinend auch ‘Reklame’ (sonst würde jeder den Unterschie zwischen wirkungsvoller Werbung und sinnloser Reklame kennen); und mit der Erwähnung verschieder allgemeiner Fehler auf die ich Zwecks Vermeidung hinweisen wollte, habe ich mich bei den Machern der Online Schule etwas unbeliebt gemacht. Aber würde ich etwas beschönigen, wäre dieser Blog ziemlich sinnlos.
Beim Online Marketing geht es nun ein einmal um Arbeit (Wenigstens ist man sein eigener Chef) und Geduld ist die erste Tugend, die zu lernen ist. – Braucht man schon für die erste Webseite. – Aber auch nur für die erste, denn wenn die fertig ist, braucht man sie eigentlich nur noch zu kopieren und jede mit ihrem eigenen Inhalt zu füllen.
Das einzige, was im Internet schnell geht, sind neue Entwicklungen und Trends, die man nebenbei auch noch beobachten und analysieren muss. Die eigene Hand-und Kopf-Arbeit dauert ihre Zeit. Und sie muss ordentlich gemacht werden, sonst hat man gegen die, die schon etwas besser können oder Experten bezahlen, keine Chance.
Wie soll jemand, der noch keine Ahnung hat, worum es geht, wissen was er lernen muss? Und wenn er nicht weiß, worauf er sich einlässt, wird er enttäuscht seine Chance sausen lassen. Ein Geschäft muss auf lange Sicht geplant werden, sonst steht am Ende kein Geld.
Hauptfehler derer, die mal eben schnell was verdienen wollen und den auch Fortgeschrittene machen: Die grausame Reklameflut vergrößern, weil man gelernt hat, wie man sich welche auf die Homepage holt. Allzuviele machen sich damit die Homepage, gar eine anderenfalls erfolgversprechende Werbekampagne, kaputt für ein paar zufällige Cents.
Aber hey, ein Bischen was geht immer nebenbei:

6 Euro / Stunde für Werbespots ansehen. Das ist kein Online-Job, genauso wenig wie Paid4 Programme, aber der Verdienst ist realistisch, im Gegensatz zu hohen Emailverdiensten.
Wenn Werbetreibende, die sonst für Fernseh-Reklame bezahlen, erstmal sehen, dass es auch diese Werbebemöglichkeit jetzt billiger gibt – im Internet.
Vor Zeitverschwendung mit Schwindelprogrammen kann man sich ganz einfach schützen:
Man betrachtet die Sache von der anderen Seite, und fragt sich: Warum sollte ein Werbetreibender mir in diesem Programm so viel mehr zahlen, als überall anderswo? (Naja, bei Info Cash deshalb, weil er dem Fernsehen mehr bezahlen müsste, und es kein anderes Programm wie dieses gibt.) Hoffentlich erkennen das recht schnell recht viele Werbetreibende. Dann dann wird das was.
Also Banner oben klicken, einschreiben (ist natürlich kostenlos), werben, damit es ordentlich bekannt wird, besonders möglichen Sponsoren, und abwarten und Daumen drücken.
Eine Art Inhaltsverzeichnis mit kommenden Themen ist fast fertig, dann werden die Posts auch nicht mehr so Überlang
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16. February 2009 Neila~Sabine
Hier ist also mein neuer Blog. Wenn ich diese Installation von Alex doch nur eher gefunden hätte! Mit meinen anderen WP Blogs habe ich noch leichte technische Schwierigkeiten, aber bei ExpertWordPress ist alles schon fertig.
Und jetzt ist das System sogar kostenlos! (Kaufen, mit Support und Inhalten, hätte sich auch gelohnt, aber leider nur für englisch-sprachige Blogs.)
Schritt für Schritt im Internet ein Geschäft aufbauen…. Nachdem ich für meine Homepage – Neugestaltung erstmal CSS gelernt, und festgestellt habe, dass ich ja dann auch im einfachen Wordpad schreiben muss, steht für mich fest, ein Blog ist doch viel besser und einfacher zu benutzen. Immer die HTML-Tags zwischendurch behindern den Schreibfluss fürchterlich.
Aber jetzt geht’s los! Noch ein paar Konfigurationen, dann kann ich endlich alles aufschreiben, was ich geplant habe. (Übersicht folgt auf Seite.)
Unter dem Motto: “Alles, was Sie niemals über Online Marketing wissen wollten und auch nie auf die Idee gekommen wären, zu fragen” werde ich einiges über Marketing, Internet-Präsenz, -Auftritt und -Werbung erzählen. Aus der Praxis (im amerikanischen Internetmarketing), ohne Schnörkel und Mythen, so wie ich es erlebt habe, oder zum Teil lieber nicht erlebt hätte.
Ich will hier niemandem erzählen wie ‘Geld verdienen im Internet’ geht, – das ist dann die logische Folge, wenn man etwas richtig gemacht hat, - sondern welche Zeit- und Geld raubenden Fehler sich vermeiden lassen. Diese beobachte ich überall, nicht nur bei Anfängern, sondern leider auch bei Fortgeschrittenen, mit denen ich eigentlich verlässlich zusammen arbeiten wollte.
Zu Anfang erstmal ein paar Dinge, die sicher keiner hören will: Bitte weiterlesen »
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