Was genau ist eigentlich Online Marketing?

Alle Welt will Geld verdienen mit Online Marketing. Marketing ist jedoch in erster Linie ein Kostenfaktor im Geschäftsleben. Der Haupt-Aufwand an Geld und Zeit entfällt dabei auf die Werbung.

Marketing ist praktisch alles, was zu tun ist, um dauerhaft eine bestimmte Ware an die Kunden zu bringen. Angefangen mit Marktforschung zur Bedarfsklärung. Es folgen Reklame, Werbung, PR, Kundenbetreuung und-Dienst. (Wahrscheinlich habe ich noch einiges vergessen.)

Im amerikanischen Internet Marketing gehören sogar Produkt-Entwicklung und -Herstellung mit dazu. Informationsprodukte (meist in Form von eBooks) und Software werden gezielt erstellt, weil Nachfrage besteht.

Marketing online zu betreiben, ist hauptsächlich deshalb beliebt und zweckmäßig, weil die Werbung bei praktisch unbegrenzter Reichweite auch noch viel kostengünstiger ist und genau zielgerichtet einzusetzten.

Zum Beispiel findet ein potentieller Kunde die Ware, nach der er gerade sucht, durch die Suchmaschine auf der Website eines Händlers und wird sie nach einigen Vergleichen wahrscheinlich kaufen, zumal er das meist sofort und direkt auf der Website tun kann.

Werbung in Printmedien für spezielle Interessengruppen kann ebenso zielgerichtet potentielle Kunden erreichen, aber nicht so viele, und seltener in dem Augenblick, wenn eine Kaufentscheidung ansteht.

TV-Werbung ist die teuerste und am wenigsten zielgerichtete Werbung. Zwar erreicht sie – theoretisch – ein großes, breitgefächertes Publikum, jedoch ist schon die Wahrscheinlichkeit gering, dass sich jemand überhaupt für das Angebot interessiert, noch weniger erreicht diese Werbung den Betrachter in dem Moment, wo ein Kauf anstehen könnte.

Werbung im Internet (dabei klammere ich jetzt den Bereich Reklame aus) kann noch mehr: Eine Definition für Online Marketing aus dem Amerikanischen lautet:

Online Marketing ist die persönliche, direkte Kommunikation mit dem Kunden.

Also, soweit es sich auf Werbung bezieht, im Sinne von Public Relations.

Werbung besteht aus unterschiedlichen Teilbereichen, die getrennt betrachtet werden müssen, damit sie wirkungsvoll eingesetzt werden können. So besteht durchaus ein Unterschied zwischen Werbung und Reklame.  Durch unseren Sprachgebrauch verschleiern wir diesen, weil Reklame für uns nur das negativ konnotierte Synonym für Werbung ist.

Die Wikipedia bietet einen Spiegel des allgemeinen Verständnisses. Hier sieht man besonders deutlich, dass alles in einen Topf geworfen wird, Marketing, Reklame, Vertrieb, Werbemittel… :

http://de.wikipedia.org/wiki/Online-Marketing

Online-Marketing (auch E-Marketing genannt) sind alle Marketing-Maßnahmen, die mit Hilfe des Internets erfolgen können. Teilgebiete sind klassische Bannerwerbung, Suchmaschinen-Marketing, E-Mail-Marketing und -Werbung und Affiliate-Marketing. Diese Marketing-Leistungen werden von sogenannten Werbeportalen (meist kostenpflichtig) angeboten.

Eigentlich stimmt nur der erste Satz richtig. Ein Teilgebiet des Online Marketing, sicherlich das wichtigste und auffälligste, ist die Internet Werbung allgemein.

Dazu gehören Werbemittel wie Banner und Emailwerbung. Unter der Überschrift Email-Marketing beschreibt die Wikipedia, was Email-Werbung ist. Email Marketing ist etwas anderes, nämlich jene oben erwähnte Kommunikation mit dem Kunden oder Interessenten, der bereits insoweit mit dem Marketer in Kontakt getreten ist, dass er sich in seinen Newsletter eingechrieben hat. (Und aus einem reinen Werbe-Letter wird er sich sehr schnell wieder austragen.)

Unter dem Stichwort Bannerwerbung fidet sich das, was den Sinn der Reklame ausmacht:

Die Schaltung von klassischer Online-Werbung in Form von Werbebannern, Pop-ups und Layer Ads, die auf die Dienstleistungen und Produkte des Werbetreibenden aufmerksam machen sollen.

Effektvolle  und richtig eingesetzte Reklame weckt Neugier. Die Reklame bringt Besucher auf die Website. Damit wird der folgende Marketing-Schritt vorbereitet:  Die eigentliche Werbung im Sinne von Kontaktaufnahme mit potentiellen kunden, die, je nach angebotenem Produkt oder Dienstleistung zum Verkauf führen soll oder zur Einschreibung in die Kontaktliste.

Auf der Website müssen sich, wie auch im Newsletter, solide Informationen über das Angebot befinden. – Keine Reklame.

Website, Newsletter (Stichwort Email-Marketing), besonders Blog, wo auch direkte Antworten oder Anfragen möglich sind, bilden das Zentrum der Marketing-Aktivitäten. Dabei geht es hauptsächlich um das sogenannte Informations-Marketing, außerdem um Kommunikation. Werbung findet dort ntürlich auch statt, insofern dem Besucher das Angebot nicht nur ausführlich vorgestellt wird, sondern besonders dessen Nutzen für den Besucher dabei in den Vordergrund gestellt wird.

Website – Traffic – Sales

(Traffic=Zugriffe, Sales=Verkauf) Die Mechanik des Online Marketings.

Wie kommen die Besucher auf die Website?
Einige werden also durch Reklame angelockt, andere Zugriffe werden ‘erzwungen’ mit ‘Forced Clicks’ gegen Geld oder Punkte für Zugriffe auf die eigene Seite.

Die andere, weitaus wirkungsvollere (natürlich auch teurere und kompliziertere) Methode ist das Suchmaschinen-Marketing.

Gezielt werden dabei Leute angesprochen, die bereits Interesse am Thema der Website haben. Genaugenommen ist Suchmaschinen-Marketing gar keine Werbeform, sondern es geht um Traffic, d.h. Zugriffe. Und zwar gezielte Zugriffe interessierter Besucher auf die Website.

Affiliate-Marketing ist ein ganz eigenes Thema.
Amerikanisches Affiliate Marketing:
Ein Internet Marketer, der Kenntnisse zu irgendeinem bestimmten Thema hat, aber kein eigenes Produkt, vermarktet mit allem oben erwähnten Methoden selbständig die Produkte eines oder mehrerer Merchants.

Der Merchant braucht sich so im Zweifelfall um das gesamte Marketing gar nicht mehr zu kümmern. Deshalb sind hohe Provisionen von 30% bis zu 75, gelegentlich sogar 100%, die Regel.

Da Affiliate Marketing jedoch von den meisten als Einstieg ins Online Marketing gewählt wird, stellt der Merchant den Affiliates Werbemittel vom Banner bis zum personalisierten Informationsprodukt (kostenloses E-Book) und Ausbildungsmaterial zur Verfügung.

Der Affiliate macht also nicht nur, wie hierzulande, Werbung für den Merchant, sondern vermittelt ihm direkt Kunden. Bei berühmten sogenannten Super Affiliates, wie z.B. Ewen Chia, der noch nicht lange eigenes vertreibt, fällt dem Kunden gar nicht wirklich auf, dass er eigentlich Produkte eines Anderen kauft, zumal ein Super Affiliate selbst eigene Affiliates ‘beschäftigt’, und auch auszahlt, die mit den ursprünglichen Merchants gar nicht mehr in Verbindung stehen.

In Deutschland wird Affiliate Marketing vom Merchant aus eher als Werbeform betrieben, die ihn nur dann etwas kostet, wenn er zuvor einen Verkauf getätigt hat.

Für den Affiliate (oder Shop-Partner) hierzulande ist Affiliate Marketing überwiegend nur eine Art, seine Homepage zu monetisieren. Dazu gehört als allererstes, dass die Homepage wirklich eine eigene ist, Domain und Hosting.

Da sich alles beim Online Marketing um den Traffic dreht, ist es ein Fehler, diesen durch die eigene Werbung auf fremde Websites (die der Merchants) zu lenken, denn der Traffic allein ist es nicht, der zum Verkauf führt.

Nicht nur die Perfektionierung der Homepage, auch das Personal Branding, also das persönliche Bekanntmachen des Webmasters, zu vernachlässigen ist ein Fehler, dessen sich viele, die im Internet kein Geld verdienen, nicht bewußt sind. ‘Vornehme Zurückhaltung’ zugunsten von Reklame bringt dem Affiliate Marketer ebensowenig wie Spam.

Das ist einer jener Balance-Akte im Online Marketing, die sich nicht lernen oder lehren lassen, sondern für die man sich nur mit viel Geduld ein Gespür aneignen kann. Aber wer das weiß und sich und andere daraufhin gut beobachtet, wird auch letztlich Erfolg mit Online Marketing haben.

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Blog oder Website – was ist besser?

Natürlich kommt es immer auf die Art des gewählten Geschäftsmodells an, ob eine statische Website als Haupt-Anlaufstelle für Besucher nötig ist, und mit einem Blog allein kommt ein Geschäft auch nicht aus.

Für den Blog als erste zentrale Homepage spricht vieles:

Informations-Marketing ist die grundlegende Marketingmethode für das Internet. Das heißt, regelmäßig und viel neue Information zur Verfügung stellen, um immer wieder neue Besucher aufmerksam zu machen und Stammgästen Neues zu bieten.

Suchmaschinen lieben frischen Inhalt. Jede Veränderung der Homepage wird registriert und wirkt sich positiv aus, auch auf den Pagerank, wenn erstmal welcher vorhanden ist.

Technisch gesehen ist es schon kompliziert, eine Website immer wieder zu verändern, auch wenn man eigentlich nur das Template und die erste Seite, also den Index, erarbeiten muss. (Weitere Seiten werden dann kopiert, und mit neuem Inhalt versehen. – Aber die Idee, meine Online-Marketing Website als Artikel-Serie auf diese Weise fortzusetzen, habe ich sofort aufgegeben, als mir dieser fertig optimierte Blog in die Hände fiel.)

Eine statische Website, besonders wenn die Domain neu ist, braucht sehr lange (bis um die drei Monate) bis sie überhaupt bei Google gelistet ist. Damit bleiben die Besucher, auf die es am Meisten ankommt, aus, und man muss viel Reklame machen.

Reklame kostet Geld und Zeit, und ist nicht halb so wirkungsvoll, wie ein informativer Text, den jemand bei der Googlesuche gefunden hat. (Tipps zur Internet-Werbung, besser gesagt, Arten von Reklame, die Besucher etwas wirkungsvoller “einfangen” könnten, sind hier:  Werbung oder Reklame? )

(Ich sehe gerade: Vinbli Werbenetzwerk – Werbung maßgeschneidert – verschenkt noch den nächsten 3 Anmeldungen Werbeguthaben)

Ein Blog veröffentlicht sich von selbst. Mit jedem neuen Post wird ein Signal ausgesandt, das auch von Google sofort aufgenommen wird. Ob das dadurch geschieht, dass sich ein Blogpost durch den Ping mit verschieden Blogverzeichnissen verlinkt, die dann von Suchmaschinen ständig durchsucht werden, oder ob der RSS-feed direkt aufgenommen wird, weiß ich nicht.

In den Wordpress-Funktionen ist die automatische Anmeldung jedes neuen Posts schon eingebaut. Ansonsten kenne ich noch Ping-O-Matic und Pingoat, Services, mit denen man die wichtigen Blogverzeichnisse pingen kann, indem man die Feed-URL dort eingibt.

Das macht SEO und Verlinkung in Webkatalogen fast überflüssig. – Ein sehr heikles Thema, mit dem ein Anfänger leicht seine Website ruinieren kann, und zu dem es noch viel zu sagen gibt.

Verschiedene Seiten,  die man evntuell in Besucheraustauschen oder anderen gängigen Werbemöglichkeiten zeigen will, als Landing-Page für Besucher seiner Angebote, bzw. auf  Affiliateseiten weiterleiten, besonders Verkaufs-Seiten, müssen neben dem Blog zusätzlich erstellt werden.

Aber, da auch ein statischer Internetauftritt nicht wie eine Reklametafel aussehen darf, ist das sowieso nötig.

Worauf es bei der geschäftlichen Homepage ankommt:

    1. Information
    2. Inhalt, Wort- besonders Keyword-reich
      • frisch
    3. Besucher- und Suchmaschinen-Freundlichkeit
    4. unkomplizierte Handhabung
    5. einfache, breitenwirksame Veröffentlichung
    6. Interaktivität
    7. Personal Branding (Unverwechselbarkeit durch Persönlichkeit)

      Diese Punkte sind beim Blog gegeben.

      “Coolere” Gestaltungsmöglichkeiten, mit Flashelementen usw. gehen zulasten der Suchmaschinenfreundlichkeit und der Ladegeschwindigkeit. Interaktive Elemente wie Shoutboxes sind zwar lustig, aber nicht wirklich ernsthaft.

      Wer noch keine Angebote hat, für die sich ein Newsletter lohnt, ist mit der wesentlich unverbindlicheren Aufforderung, der Besucher möge bitte den RSS-Feed abonnieren, statt seine E-Mail-Adresse einzutragen zu müssen, besser dran.

      Ein Blog ist also besonders zum Einstieg ins Online Marketing besser geeignet, als eine statische Website.

      Wenn zum Geschäft unterschiedliche Themenbereiche gehören, empfiehlt es sich vielleicht, eine Art statisches “Deckblatt” vorzuschalten, auf dem alles zusammengefaßt wird. Wer Php beherrscht und die Besucher auf eine Domain holen will, die nicht wie ein Blog aussieht, findet auch andere Lösungen, ohne auf Dynamik und RSS verzichten zu müssen. Die statische Website im “alten”  Stil reicht heute nicht mehr aus.

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      Webspace, Domains und Frames

      Ein Einsteiger ins Online Marketing braucht kein großes Budget. Nur eins braucht er ohne jedes Wenn und Aber sofort:  Eine eigene Website.

      Ich lese oft “Sie brauchen nicht einmal eine eigene Website”…. Mir fällt im Moment nichts ein, auf das das zuträfe. Selten empfielt es sich, eine von Fremden zur Verfügung gestellte Site direkt zu bewerben, abgesehen davon, dass die URL meist unbrauchbar ist.

      Eine Domain für eine fremde personalisierte Website oder kostenlosen Webspace zu kaufen, besonders eine kostenlose Domain zu verwenden, bringt aber noch ein anderes Problem mit sich.

      Die Site liegt in einem Frame. Das bedeutet, wie toll auch immer der Inhalt,   Suchmaschinen können sie nicht lesen!

      Wer kennt sich schon mit solchen Dingen aus? Auch ich wäre nicht auf die Idee gekommen, mich vor dem Kauf einer Domain ohne Hosting zu erkundigen, ob die Domains in einem Frame auf den Webspace weitergeleitet werden, wenn nicht gerade mein Sohn zu einem amerikanischen Host umgezogen wäre, der keine De Domains registriert.

      Webspace hat nur eine IP, und der Hoster oder der Webmaster selbst überschreibt diese praktisch mit seinem Domainnamen, sodass dieser vom Registrar aus auf sich selbst weitergeleitet wird. Kostenloser Webspace hat meist seine eigene URL, und bei Weiterleitung ohne Frame würde dann diese erscheinen, und nicht die Domain.

      Eine Programm- oder Affiliatesite hat natürlich auch ihre eigene URL. Deshalb muss ich in diesem Fall meist auf den Inhalt der Seiten verzichten. Daher ist es erstens wichtig, dass ich wenigstens Keywords und Beschreibung (Basis-SEO) bei der Umleitung eingeben kann.

      Noch wichtiger ist allerdings, dass ich eigene Texte auf eigenem, für Suchmaschinen zugänglichem Webspace habe, wo ich solche Seiten dann verlinken kann, denn Reklame allein reicht nicht, um angemessen für ein Geschäft zu werben.

      Darüber, wie und wie sehr  sich Anfänger, die diese erste notwendige Investition vernachlässigen, sonst noch schaden, später mehr. Wer noch gar keine Ahnung hat, was er unternehmen will, sollte sich zumindest erstmal Webspace mit dem eigenen Namen sichern.

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